KomaCasper - Knock Knock - HRDSFCK 001

Neues Jahr, neues Label, und dabei gleichmal das Debüt von KomaCasper!

Mathias Nova - Girls - Traumuart

Das Leipziger Label Traumuart geht in seine nunmehr 32. Runde und heißt dabei mit Mathias Nova aus Wroclaw einen neuen Musiker in seinen Kreisen willkommen. Nachdem er auf dem Partner-Label Lo4299 schon auf einigen Compilations mit dabei war, liefert er nun mit “Girls” seine erste eigenständige EP auf Traumuart ab. Eröffnet wird mit einem epischen “French Kisses”, das mit elfeinhalb Minuten wahrlich viel Zeit zum ausgiebigen Genießen einräumt. Etwas knackiger und komprimierter gehen es im Anschluss “Pale Brunette” und “Pale Blonde” an, ein herrlich runder 3-Tracker.

Cytology X - The Cytology Club - Lo4299

Nach genau zehn Monaten der Ruhe erscheint am 10.10. die 10. Ausgabe der "Cytology" Compilation Serie, als Cytologly X - The Cytology Club. Erneut erweist sich diese Zusammenstellung als dunkel-düsterer Trip durch die darkeren Sphären von Techno. Im Verlauf von massiven 46 Tracks trifft man u.a. auf Bigalke & Sunset mit "The Fact" im Klima Remix, Zuni mit "Hoodwinked" im Kevin Gorman Remix, Funz Young mit "Exodus" im Remix von Jonas Kopp als Manzel und Chris Rockwell mit "Dance" im Lützenkirchen Remix. Lo4299 Labelhead Perthil liefert mit "XIIZ" das Intro, ein weiterer Beitrag aus Leipzig kommt mit "Headless" von Moorii & Maas. Das recht romantische Finale besorgen schließlich Kevin S. & Aadagio mit ihrem "Regentanz" im Rene Miller Remix, ein unerwartet versöhnliches Ende dieses mehrstündigen Trips.

Goeran Meyer - Closed Circle EP - MYR010

Episch geht es in die zehnte Runde. Die A-Seite “Face Away” blendet sich mit mystischem Gestus ein und erstarkt zu einer ans Psychedelisch grenzenden Wall of Sound. Mindtrippin vom Feinsten, Chords und Arpeggios geben Flächen und Sphären den musikalischen Fluss in die Hand, ein hoher und weiter Flug scheint das hier zu sein. B-Seitig geht es, obwohl mit “Only Voices” übertitelt, auch eher instrumental weiter, von dezenten Hintergrundstimmen mal abgesehen, die durch die Titelgebung aber fraglos in den Vordergrund rutschen. Ebenfalls mystisch und sphärisch, irgendwie ein fantastischer Sommerausklangssound.

Morris Stegink - Remote Control EP - IAU004

I’m ugly geht in seine fantastische vierte Runde, mit der “Remote Control” EP von Morris Stegink und erneut aberwitziger musikalischer Unterhaltung für Hirn und Huf! Im Titeltrack zieht ein amüsantes Vocal die geschätzte Aufmerksamkeit auf sich, irgendetwas ist da “not included”, aber ich bin mir nicht sicher, ob das Barry ist oder Berries sind. Hm.. Die B-Seite “Fucking Jungle” belustigt mit allerlei Jungle-Sounds über Tech-House Beats: von Didgeridoo und Flöte über Affe bis Tarzan, hier haben alle massig Spaß und hüpfen heiter durchs Gebüsch. Wo ist die Fernbedienung für den Dancefloor? Hier ist sie!

S.U.T - Secret Underground Techno - Traumuart

Seit einiger Zeit schon gibt es diverse Koops zwischen dem Leipziger Label Traumuart und der Geraer Podcast-Reihe Secret Underground Techno. E.Tucalúec, der Host der Reihe, lieferte jüngst mit “Schub” das 30. Release auf Traumuart, nun ist die Podcast-Reihe selbst auch bei Ausgabe 30 angelangt, was standesgemäß mit einer eigenen Compilation gefeiert wird. DJs, die zuvor einen DJ-Mix für Secret Underground Techno anfertigten, liefern nun als Produzenten je einen Track ab, z.B. Woshi, Multiphetamin und Mako Chikano. Perthil, Nutto Bretto und E.Tucalúec selbst komplettieren, Secret Underground Techno auf den Punkt.

The Unduster - The Red Album - The Unduster

Niederbayern als Hochburg des Reggae und Ska? Ein grünes Album das rotes Album heißt und in der Mischung somit als rot-grünes Album anzusehen ist? Ja genau, denn hier ist Rebellion angesagt! Musikalisch und textlich geht es kunterbunt durch den klanglichen Gemüsegarten, wobei “Mental Borders” (feat. TriXstar) auf Startplatz 9 fast als eine Art Zielpunkt angenommen werden kann, auf den das Album in den 8 Titeln zuvor hinarbeitet. Die nachfolgenden und finalen “Zaubertrank” und “Papier” umschreiben resümierend irgendwie auch den Entstehungsprozess der Platte, der Musik und setzen einen fabulösen Schlusspunkt!

Le Café Abstrait, Vol. 12 - by Raphaël Marionneau

In Jahren gerecht, wird die Compilationreihe "Le Café Abstrait" in diesem Jahr volljährig, durchnummeriert macht Raphaël Marionneau mit der aktuellen Ausgabe das Dutzend voll. In beiden Zeitrechnungen eine herrlich beständige Reise zwischen Ambient und Chill-Out.

JASON PHILIPS - BELIEVE - 040 Recordings

Die Verkäufe bei Beatport zeigen es bereits, das Ding hier hat das Zeug, einer der ganz großen Abräumer des ausgehenden Sommers zu werden! Ein richtig dicker Beat, eine hypende Atmo und leicht oldschoolige Vocals lassen “Believe” direkt beim ersten Hören zu einem “before anyone else” Track werden. Das Original zerrt einen direkt auf den Floor und lässt einen auch in keinem Takt wieder los. Der Remix von Daven Teers geht es dagegen etwas straighter und aufgeräumter an, die Trompete aus dem Original wird durch ein Piano ersetzt, auch eine freshe Idee! Sehr coole Teile, die beiden.

Northern Lite - Back To The Roots - Una Music

Im letzten Jahr die massive 3-stündige Best-Of Tour samt "23" Best-Of Album, nun geht es zurück auf Start. Gewissermaßen. Back to the Roots. Die Gitarren bleiben auf dieser Platte komplett im Schrank, die “Small Chamber Works” gehen in eine neue Runde. Fast. In diesem Jahr wird das Debütalbum von Northern Lite volljährig, 18 Jahre sind seit dem Release vergangen. Sebastian & Andreas begannen mit Synthis und Gesang, klaren Club-Sounds und sonst nichts. Und genau dieser Sound ist es jetzt auch wieder. Reifer natürlich, und fetter auch, logo! Ist schon cool, wenn die “Roots” in der Zukunft liegen, und nicht in der Vergangenheit.

AIRBEAT ONE 2018 - DER SOUNDTRACK ZUM DANCE FESTIVAL

60 Tracks | 3 Mixe // 3 CD-Set | DOWNLOAD: OUT 22.06.2018

theFranks - ENTREMEDIO - elsewhere

Katalognummer 10 - LSWRE010. Und sie erscheint am 7.7. - schon allein diese latente Zahlenmystik erzeugt ein wenig Aufmerksamkeitsgravitation. Musikalisch unter “Slow Dark Tech Dub” einsortiert, steigt das Interesse natürlich weiter, und es wird nicht enttäuscht. Industrial Ambient schleppt sich ein sezierter und verhallter Beat über den Floor, der Soundthesen in den Raum stellt, deren Hinterfragung beim sanft wippenden Publikum liegt. Entdriftete Audioevents, hat ein wenig was von einer akustischen Galerie. Auf der B-Seite treffen sich Kraftwerk und Mouse on Mars angeheitert an der Autobahn. Was für ein Jubiläum, fetzt!
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