Hallo! Bis Montag, dem 01.08.2017 sind wir auf dem Helene Beach Festival, weshalb es zu kleinen Verzögerungen kommen kann. Wir bitten um Verständnis!

Melt! Festival 2017

1997 stieg die erste Ausgabe am Bernsteinsee in Velten in Brandenburg, Schmelze Nummer 2 folgte ein Jahr später auf dem Flugplatz Lärz. Mit Ausgabe Nummer 3 fand das Melt dann sein heutiges Zuhause, wo vor zehn Jahren dann also auch schon das Zehnjährige gefeiert werden konnte.

Am Start waren damals unter anderem Alec Empire, Autechre und Booka Shade genauso wie Deichkind, Dendemann, Digitalism, Dizzee Rascal und Goldie & MC Lowqui. Jan Delay & Disko No.1 und Jeans Team oder Kelis und Kettcar gratulierten ebenso wie Lady Sovereign und Ladytron. Mouse On Mars und Olli Schulz, Polarkreis 18 und Puppetmastaz und nicht zu vergessen Tocotronic, Trentemøller und Virginia Jetzt!

Nun, wieder zehn Jahre später, liegt bereits die zweite Dekade hinter dem musikalisch wohl besten Festival Deutschlands, und wieder wurde aufgefahren, was man so auf sonst keinem Festival derart stimmig nebeneinander geboten bekommt.

Los ging es am Donnerstag mit Fatboy Slim, der, nach einer ersten kurzen aber recht erfolgreichen Karriere mit "Sex on the Streets" als Pizzaman, 1998 mit seinem "The Rockafeller Skank" seinen Durchbruch feierte. Man könnte also sagen, Fatboy Slim und das Melt! Festival sind fast der selbe Jahrgang.

Am Freitag führte dann mit Richie Hawtin jemand das Line-up an, der auch schon 2007 gratulierte. Stand 2007 Lady Sovereign im Line-up, war es diesmal M.I.A. - ebenfalls aus dem UK. Die beiden Damen starteten in etwa zur selben Zeit mit einem ähnlichen Sound, damals Grime genannt.

Während es am Freitag noch eher unschön sanft vor sich hinregnete, kam am Samstag dann auch endlich der schönste Sonnenschein vorbei. Ein Hauch von Sommer, fast zum dahin schmelzen!

Sonntag dann das große Finale. Man hörte es sogar durch das überaus internationale Sprachgemisch, auf wen heute alle warteten. Mit DIE ANTWOORD wurde dem Snap! Booking von 2007 im Prinzip die Neuinterpretation von Eurodance in der Gegenwart nachgelegt. Ultrafette Miami-Bässe und Rave-Sounds aus den frühen Neunzigern treffen auf Trap und Twerk der jüngeren Zeit. Ninja-Sounds!

Den versöhnlichen Anschluss im Innengelände besorgte MØ, auf dem Sleepless-Floor draußen geht es wahrscheinlich im Moment immer noch weiter... Melt! Auf die nächsten 20! Immer wieder ein Fest!

meltfestival.de

Tags: Melt!
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